ukraine-hilfe in der immobilienbranche

Eine neue Plattform der Schweizerischen Flüchtlingshilfe (SFH) macht es einfach, leerstehenden Wohnraum für geflüchtete Personen aus der Ukraine zur Verfügung zu stellen.

In den letzten zwei Jahren ist im Zusammenhang mit der Pandemie häufig das Wort Eigenverantwortung gefallen. Umsichtig handeln, sich selbst schützen, solidarisch agieren – das waren die Leitmotive der jüngsten Vergangenheit. Doch Verantwortung zu übernehmen erfordert auch proaktiv zu werden – insbesondere in Zeiten der Ungerechtigkeit, wie sie die Weltgemeinschaft mit den Angriffen in der Ukraine gerade erfährt. Nur was tun?

Ein Mieter aus dem Tellhof kam auf Immobilienkosmos zu und regte uns an, unsere Rolle bei der Vergabe von Wohnraum sinnvoll einzusetzen. Eine Idee für direkte Hilfe verbreitete sich rasant, bei der ein Nutzer von AirBnB dazu aufrief, Zimmer und Wohnungen in der Ukraine zu mieten und mit der Bezahlung für die Übernachtung einzelnen Menschen vor Ort direkt Geld zu senden. Die Idee wurde so oft aufgegriffen, dass über 2 Millionen Dollar zusammenkamen.

Wir haben uns gefragt, was wir tun können – auf persönlicher Ebene, aber auch als Immobilienbüro mit dem Privileg an einer wichtigen Schnittstelle tätig zu sein was Wohnraum betrifft.

Die Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH) und Campax bieten eine schweizweite Plattform für die Immobilienbranche sowie Vermieterinnen und Mieter an, um die Behörden bei der Suche nach Wohnungen für ukrainische Geflüchtete zu unterstützen. Egal ob einzelne Zimmer, Hotelzimmer oder Wohnungen/Häuser, leerstehende Immobilien können über einen Fragebogen angemeldet werden.

Hakt bei eurer Verwaltung oder Vermieter:innen nach: Wir waren dankbar um den Hinweis unseres Mieters zum richtigen Zeitpunkt. Ein Commitment von 90 Tagen reicht schon aus, um die Übergangsphase für Geflüchtete zu erleichtern.

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