Die «grüne Fee» macht Halt am Tellhof

Nach der Vermicelleria sorgt ab dem 3.12. in der Gelateria Tellhof der Gastro-Neuling «Gastronoptikum» für wärmende Momente in der kalten Jahreszeit und verspricht, dich wie in einem Keller eines Schwarzbrenners fühlen zu lassen. Ein bisschen verrückt, vernebelt und verboten.

Das Pop-Up «Gastronoptikum» spezialisiert sich auf das mythenträchtige Getränk des Absinths, einer hochprozentigen Wermutspirituose, das seinen Ursprung im neuenburgerischen Val de Travers hat. Dort wurde die grüne Spirituose im 18. Jahrhundert als Heilmittel produziert. Der Farbe wegen ist sie auch als «grüne Fee» bekannt.

Später erfreute sich die Spirituose vor allem in Frankreich grosser Beliebtheit und galt als das Getränk der Stunde der Künstlerinnen und Künstler der Belle Époque. Der Legende nach soll sich Vincent van Gogh während eines Absinthrauschs das Ohr abgeschnitten haben. Damit die Gäste des «Gastronoptikums» nicht auf dieselbe Idee kommen, werden die Getränke von Variationen üppig belegter Brote begleitet. Die Absinths stammen hauptsächlich aus dem Jura, weitere unbekanntere Destillate sowie verschiedene Weine stehen auch auf der Getränkekarte. Ein besonderes Highlight bildet hierbei die vom Pop-Up angebotene Schnitzeljagd «die Jagd nach der grünen Fee». Ausgestattet mit Destillaten und Proviant startet die abenteuerliche Absinthwanderung vom Tellhof durch die Zürcher Altstadt, von Brunnen zu Brunnen, um die Spirituosen mit frischem Quellwasser zu mischen.

Das Pop-Up ist das erste gemeinsam realisierte Projekt der Gastronom:innen Julia Pfluger, Marc Jost und Barbara Kauer, die seit über zehn Jahren in der Branche tätig sind. Der kulinarische Gaumenschmaus rund um die reich belegten Brote, stammt von Gino Miodragovic, dem Co-Küchenchef der «Wirtschaft im Franz» in Zürich. Die «grüne Fee» begrüsst alle, die Lust auf eine neue Bewusstseinserfahrung haben, vom 3. Dezember bis zum 30. Januar, jeweils von Mittwoch bis Sonntag in der Gelateria Tellhof an der Tellstrasse 20 in Zürich.

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